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Der Intendant der Deutschen Welle Erik Bettermann hat erste personelle Konsequenzen aus Mängeln gezogen, die durch die öffentlich gewordene Kritik von Menschenrechtsgruppen und Dissidentenkreisen an der tendenziösen Berichterstattung der China-Redaktion deutlich geworden sind. Wenn die Deutsche Welle diese Kritik öffentlich ausräumen will, dann genügt es nicht, nur den Rundfunkräten entsprechende Belege und Materialien zu geäußerter Kritik vorzulegen. Vielmehr muss sie dann im eigenen Interesse ihren Anspruch auf öffentliche Gegendarstellung in all den Medien durchsetzen, in denen sie sich falsch dargestellt sieht. Nur auf dieser Basis lässt sich nachvollziehen, ob die Vorwürfe tatsächlich nachvollziehbar und berechtigt waren.
Ob der Intendant der Deutschen Welle ein guter Krisenmanager in der Auseinandersetzung um die Berichterstattung der China Redaktion war, kann dahingestellt bleiben. Wichtiger ist, dass der Anspruch der Deutschen Welle, weltweit eine bedeutende multimediale Plattform zu sein, die sich für Menschenrechte und demokratische Werte einsetzt, erkennbar umgesetzt wird. Die Deutsche Welle muss Qualitätssicherungsmodelle einführen und dazu auch den Rat externer Berater einholen, die den Inhalt der fremdsprachigen Programme auf falsche oder tendenziöse Berichterstattung prüfen. Dies ergibt sich aus dem Deutsche Welle-Gesetz. Dort ist eine fortlaufende Bewertung der eigenen Programme vorgesehen.
WAITZ: Effiziente Instrumente zur Qualitätssicherung bei der Deutschen Welle schaffen
Pressemitteilung vom 19.12.2008
Thema: Medienpolitik
Kultur
Der Intendant der Deutschen Welle Erik Bettermann hat erste personelle Konsequenzen aus Mängeln gezogen, die durch die öffentlich gewordene Kritik von Menschenrechtsgruppen und Dissidentenkreisen an der tendenziösen Berichterstattung der China-Redaktion deutlich geworden sind. Wenn die Deutsche Welle diese Kritik öffentlich ausräumen will, dann genügt es nicht, nur den Rundfunkräten entsprechende Belege und Materialien zu geäußerter Kritik vorzulegen. Vielmehr muss sie dann im eigenen Interesse ihren Anspruch auf öffentliche Gegendarstellung in all den Medien durchsetzen, in denen sie sich falsch dargestellt sieht. Nur auf dieser Basis lässt sich nachvollziehen, ob die Vorwürfe tatsächlich nachvollziehbar und berechtigt waren.
Ob der Intendant der Deutschen Welle ein guter Krisenmanager in der Auseinandersetzung um die Berichterstattung der China Redaktion war, kann dahingestellt bleiben. Wichtiger ist, dass der Anspruch der Deutschen Welle, weltweit eine bedeutende multimediale Plattform zu sein, die sich für Menschenrechte und demokratische Werte einsetzt, erkennbar umgesetzt wird. Die Deutsche Welle muss Qualitätssicherungsmodelle einführen und dazu auch den Rat externer Berater einholen, die den Inhalt der fremdsprachigen Programme auf falsche oder tendenziöse Berichterstattung prüfen. Dies ergibt sich aus dem Deutsche Welle-Gesetz. Dort ist eine fortlaufende Bewertung der eigenen Programme vorgesehen.
PDF-Version der Pressemitteilung (19.12.2008, 120,21 KB)
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